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Essige: Wahre Wundermittel

Er ist eines der ältesten, bekannten Lebensmittel, lässt sich nahezu unbegrenzt lange lagern und seine Inhaltsstoffe sind wertvoller, als es sein Ruf vielleicht erahnen lässt. Der gute alte Essig. In zahlreichen Varianten wird er aus Wein oder Fruchtsaft fermentiert.

 

Essig hat eine vielseitige und traditionsreiche Geschichte in zahlreichen Hochkulturen. So nutzten beispielsweise die Ägypter, Perser und Babylonier sowie auch die Griechen und Römer der Antike die Fermentation alkoholhaltiger Getränke bereits zur Essigherstellung. Die Herstellung vergorener Getränke diente häufig auch der Verbesserung der Trinkwasserqualität, da dem Essig desinfizierende Wirkung zugeschrieben wird. Auch im Mittelalter galt der Essig als Heilmittel und wurde vorwiegend zur Desinfektion von Wunden und zu Waschungen des Körpers verwendet, wie zahlreiche Schriften belegen.

 

In unseren Breiten haben vor allem der Apfelessig und der Mostessig Tradition in der heimischen Küche. Diese werden aus ganzen Früchten gepresst und danach vergoren. Naturtrüb und pasteurisiert, bleiben die Essigsäure-Kulturen lebendig und verhindern, dass der Essig verderben kann.

 

Inzwischen gibt es viele kleine Produzenten, die hochwertige Essigprodukte in zahlreichen Varianten herstellen. Naturbelassen, als Balsamessig, mit Kräutern versetzt oder monatelang im Eichenfass gereift, hat sich der unpopuläre Essig inzwischen in ein beliebtes Nahrungsmittel verwandelt.

 

Längst kommen Essige nicht mehr nur in das Salatdressing. Auch Hauptgerichte oder Desserts können mit einem hochwertigen Essig verfeinert werden. Besonders fruchtige Essige werden mit Mineralwasser aufgegossen zu einem erfrischendem, sommerlichen Durstlöscher.

 

Ansatz-Essige erfreuen sich großer Beliebtheit und können leicht selbst hergestellt werden. Ob fruchtige Obsteinlage, würzige Sommerkräuter oder scharfe Chilischote, mit der gewünschten Zutat lässt sich ganz einfach ein Essig nach dem eigenen Geschmack kreieren. Genauso lässt sich Gemüse mit Essig einlegen und haltbar machen. Ein beliebter Klassiker sind die Essiggurken.

 

Universal- und Hausmittel Apfelessig

 Der Apfelessig hat sich allerdings nicht nur in der heimischen Küche bewährt. Ob als Haushaltsreiniger, Heilmittel oder auch als natürliche Pflege für Haut und Haare. Die Volksheilkunde schwört auf die vielseitige Wirkung des Apfelessigs. Ganz naturbelassen, ungefiltert, nicht pasteurisiert und aus ganzen Äpfeln gewonnen ist er am gesündesten, denn dann bleibt der Essig “lebendig” und auch seine wertvollen Inhaltsstoffe werden erhalten. Apfelessig ist reich an Vitaminen (A, B1, B2, B6, C und E, Beta-Carotin) und Mineralstoffen wie Kalium, Folsäure, Magnesium, Eisen oder Natrium und beinhaltet vor allem lebende Essigsäure-Kulturen.

 

Die inneren und äußeren Werte des Wundermittels Essig können sich durchaus sehen lassen. Und die Vorteile liegen dabei klar auf der Hand. Essig ist günstig, in jedem Haushalt verfügbar und ökologisch unbedenklich. Es kann daher nicht schaden, ihn regelmäßig in den Speise- wie Putzplan einzubauen und ihn an die Haut und Haare zu lassen. So tut man sich selbst und der Natur einen Gefallen.

 

Vor allem aber ist Essig in allen Variationen direkt vom regionalen Produzenten via www.direkt-regional.com erhältlich. Ebenso die Zutaten für das traditionelle Gericht aus Vorarlberg im Rezept.

 

Tipp

Eine Zwiebel fein geschnitten in Butterschmalz anbraten, mit Bio-Mehl stäuben und drei Esslöffel Apfel- oder Birnenessig wie einen halben Liter Suppenbrühe ablöschen und köcheln lassen. Gekochte Kartoffeln grobblättrig geschnitten dazu geben. Mit Knoblauch, Kümmel, Wacholder, Salz und Pfeffer abschmecken und die Sure Grumpara servieren.

Vorab für die Verdauung und den Stoffwechsel einen anregenden Apfelessig-Trunk.  Dazu werden ein bis zwei Teelöffel Essig in ein Glas mit lauwarmem Wasser gegeben und morgens auf nüchternem Magen getrunken. Nach Belieben kann mit einem Teelöffel heimischem Honig gesüßt werden.

Dieser Artikel ist für die App Direkt Regional entstanden. Die App, die Produzenten und Konsumenten miteinander verbindet.

 

Foto: Zangerlhof (www.zangerlhof.at) via Direkt Regional

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