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Honig: Die Speise der Götter

Es gibt Zeugnisse, die belegen, dass der Honig bereits in der Steinzeit ein wertvolles Lebensmittel war. Es wurde nicht nur zum Süßen der Speisen und Getränke eingesetzt sondern auch als Köder für die Bärenjagd verwendet. Damals wurde der Honig ausschließlich von wildlebenden Bienenvölkern gesammelt. Die Kultivierung von Bienen und somit auch die Erzeugung von Honig dürfte ihren Ursprung in Anatolien um 7000 v. Chr. haben. Auch im alten Ägypten war der Honig ein hochgeschätztes Lebensmittel und wurde als Speise der Götter bezeichnet. Er galt als Quelle der Unsterblichkeit und wurde vermutlich auch deshalb bei Ausgrabungen in Pharaonengräbern als Grabbeigabe gefunden.

 

Nicht zuletzt war der Honig ein wichtiges, weil häufig das einzig verfügbare Süßungs- und auch Konservierungsmittel sowie ein essenzieller Bestandteil von Getränken wie dem Met oder dem Honigbier.

 

Honig ein gesünderer Zuckerersatz?

 Honig besteht hauptsächlich aus Traubenzucker, Fruchtzucker und Wasser. Doch es sind vor allem die bioaktiven Stoffe und Antioxidantien, die den Honig maßvoll genossen zu einem Booster für das Immunsystem machen. Ihnen werden zahlreiche Wirkungen zugeschrieben, so sollen sie sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken, den Blutdruck senken und sogar die Sehkraft stärken. Allerdings darf der Honig nicht über 40 Grad erhitzt werden, wenn diese wertvollen Inhaltsstoffe ihre volle Wirkung entfalten sollen.

 

Auf die Qualität achten

Honig ist allerdings nicht gleich Honig. Auch die Produktionsbedingungen sowie der Lebensraum und die fachgerechte Haltung der Bienenvölker tragen entscheidend zur Qualität des Honigs bei. Hier ist es ratsam beim Kauf auf möglichst regional und natürlich erzeugten Honig aus Bio-Imkereien zu achten. Und nicht zuletzt kommt es natürlich auch auf den Geschmack an. Guter Qualitätshonig wird in zahlreichen, unterschiedlichen Sorten angeboten, je nachdem welche Pflanzen die Bienen als Nahrungsangebot in ihrem Lebensraum vorfinden. Vom würzigen Waldhonig über den süßen Lindenblütenhonig bis hin zum cremigen Rapshonig ist für jeden Gusto etwas dabei.

 

Heilsamer Gesundheits-Balsam

 Nicht nur als Nahrung, sondern auch als Heilmittel erlangte der Honig schon früh eine Bedeutung. Hippokrates verordnete Fieberkranken die Einreibung mit Honigsalbe und empfahl den Olympioniken, vor dem Wettkampf Honigwasser zu trinken, um deren Leistung zu verbessern. Auch im Koran wird die Wirkung des Honigs auf die Gesundheit des Menschen ausdrücklich hervorgehoben. Noch heute kennt man in der Volksheilkunde viele Rezepte mit Honig, die bei leichten Krankheitszuständen und Wehwehchen helfen. Er wird als Hustenmittel oder bei Fieberblasen und kleinen Wunden eingesetzt, gegen Einschlafprobleme hilft die berühmte warme Milch mit Honig.

 

In der modernen Medizin ist die antibiotische und antivirale Wirkung des Honigs zwischenzeitlich in Vergessenheit geraten. Allerdings gibt es inzwischen wieder einige Forschungen und Studien mit dem altbewährten Hausmittel, die sogar vielversprechende Ergebnisse in der Krebstherapie sowie in der Wundheilung belegen.

 

Tipp

 Eine gewünschte Menge Milch gemeinsam mit einer Zimtstange erhitzen und die Milch vom Herd nehmen. Einen Teil der Milch mit dem Milchschäumer aufschäumen.

Die Milch in eine Tasse gießen und mit einem TL Honig süßen. Mit dem Milchschaum garnieren und noch etwas Zimt darüberstreuen. Fertig ist die Zimt-Honig-Milch. 

Alternativ kann man die Milch auch mit einer Vanilleschote aufkochen. 

Dieser Artikel ist für die App Direkt Regional  (www.direkt-regional-com) entstanden. Die App, die Produzenten und Konsumenten miteinander verbindet.
Ich freue mich sehr, dass ich mit meinem Büro für nachhaltige Kommunikation (www.nachhaltig-kommunizieren.at) so wunderbare Kunden habe.

 

Foto: Neuhauser Honigmanufaktur (www.n-honig.at/) via Direkt Regional (www.direkt-reginal.com)

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