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Memorables Madagasikara

 

Aus der Welt: Natur und Landwirtschaft auf Madagaskar (Zentrale Hochebene und Westen)

 

Beim Anflug wird bereits klar, dass wir entweder von einem Märchen träumen oder wahrhaft gleich in einem Land den Fuß aus dem Flugzeug setzen werden, wo wir uns auf der Zeitskala rund 100 Jahre zurück versetzt fühlen. Nur drei Flugstunden von Südafrika entfernt landen wir in Antananarivo – dem politischen wie wirtschaftlichen Zentrum und Hauptstadt der Republik Madagaskar.

 

Ja, wir sind gelandet auf dem zweitgrößten Inselstaat und der viertgrößten Insel unserer Erde; größer als Deutschland und Schweiz zusammen. Das im Indischen Ozean, 600 Kilometer vor der Küste Afrikas, gelegene Land kann durch die einmalige Natur beeindrucken. Bei der Reise durch das Land wandelt sich die Landschaft von dunklem Grün zu gelb und rot bis hin zu tiefblauem Wasser. Ein fruchtbares Land, reich an einmaliger Flora und Fauna. Vieles wächst und gedeiht und die Wirtschaft wird vom Agrarsektor bestimmt. Rund drei Viertel der Bevölkerung leben von der Landwirtschaft und betreiben Subsistenzwirtschaft zur Selbstversorgung.

 

Das Klima ist tropisch und die zentrale Hochebene der Insel liegt auf gut 1.000 m.ü.M.. Elektrizität und saubere Trinkwasserversorgung sind keine Selbstverständlichkeit. Mobilität ein Fremdwort. Hauptsächlich begegnen wir tier- oder menschbetriebenen Fahrzeugen auf dem überschaubaren Straßennetz. Viele Orte sind in der Regenzeit nicht erreichbar. Diese ehemals französische Kolonie zählt heutzutage zu den wenigsten entwickelten und ärmsten Ländern der Welt. Als Hoffnungssektor gilt der Tourismus. Doch noch treffen wir selten auf Touristen, fühlen uns allerdings äußerst sicher und begegnen freundlichen, zuvorkommenden Menschen. Die Lebensfreude ist spürbar.

 

Auf der Fahrt zu unserem Hotel, gelegen zwischen den Hügeln der Hauptstadt, bekommen wir sehr schnell einen ersten Eindruck von Land und Leuten. Das Treiben auf den engen Straßen in der Stadt, die Vielzahl an Gerüchen und Geräuschen imponiert und hinterlässt bleibende Erinnerungen.

 

Außerhalb der quirligen, bunten, lebendigen Städte leben die sehr jungen Madagassen in kleinen Dorfgemeinschaften zusammen. Unter den 18 Stämmen sind Hirten, Nomaden und Viehzüchter. Von den Leuten wird das Zebu als Hausrind gezüchtet, gehalten und verarbeitet. Alles wird veredelt, so auch das Horn der Zebus zu Gefäßen oder Schmuck. Viele Zebus und Kinder sind Statussymbole. So erhält der Sohn bereits in jungem Alter seine eigene Hütte im Dorf.

 

Es wird zudem regional unterschiedlich u. a. Vanille, Kaffee, Bananen, Bohnen, Maniok, Erdnüsse angebaut, Fischfang oder Holzabbau betrieben. Reis dominiert auch in diesem Land in der Küche und die terrassenförmigen Felder für den Anbau vermuten in Asien zu sein. Natürlich bringen die Abholzung und die Buschfeuer, die nötig sind um Holz und Holzkohle herzustellen sowie um Feldbau zu betreiben, auch Probleme mit sich. Über Bodenerosion oder schlechte Bodenqualität macht man sich dabei Gedanken.

 

Auf jeden Fall kommen wir aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.

Wild, farbenfroh, magisch und tropisch.

 

Die Vielfalt an Natur und Kultur beeindruckt,

wurde spürbar

und die Erlebnisse werden nachhaltig in Erinnerung bleiben.

 

Lass dich selbst (ein bisschen) von den Bildern inspirieren.

 

 

Ein bislang unveröffentlichter Reisebericht aus 2013.

Eure.

 

Andrea*

 

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