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Powergemüse: Rote Beete

Randig gehört eindeutig zum heimischen Gemüse. So wird die Rote Beete hier zu Lande genannt. Sie sorgt für mehr Energie und ein starkes Immunsystem. Für mehr Farbe am Teller, in Lebensmitteln oder auf Stoffen.

 

Eine Rübe ist sie. Ja, tatsächlich verwandt mit der Zuckerrübe und Mangold. Denn auch hier hat die lateinische Sprache eingeschlagen. Denn Beete kommt von beta, was so viel wie Rüben heißt. Im Englischen beetroot. Wurzelrübe, wollten wir es wörtlich übersetzen. Und auch wenn das Wort eine rote Farbe impliziert, ist dieses Gemüse nicht immer rot. Von weinrot über eine rote, jahresringartige Färbung über orange, gelb bis hin zu weiß – je nach Sorte.

 

Bleiben wir bei der Roten Rübe am besten frisch vom Feld und Bauern. Und: Mit Erde an der Schale. So halten Gemüse länger. Beim Genuss dieser Wurzel wirkt der rote Pflanzenfarbstoff Betanin – auch Beetenrot genannt – stark antioxidativ. Randig stärkt auf jeden Fall die körpereigene Abwehr, regt den Blutkreislauf und Stoffwechsel an. Schützt damit vor Infekten. Unterstützend wirken dabei die darin enthaltenen Vitamine wie C, B sowie Zink, Selen, Kalium, Eisen und Folsäure. Und nicht nur innerlich zeigen sich die positiven Wirkungen dieses Powergemüses. Äußerlich erhalten wir ein frischeres Aussehen. Haut, Haare und Nägel werden gefestigt.

 

einfach anzubauen und verlässliche Ernte

Die Kultivierung von Randen oder Rohnen, wie sie umgangssprachlich noch genannt werden, ist ein Kinderspiel. Noch vor ein paar Jahrzehnten gehörte der Anbau von Roter Beete im Gemüsegarten zum Pflichtprogramm. Mit einem nicht zu stark gedüngten, gelockerten Boden, eingehaltener Fruchtfolge und dem Auspflanzen zwischen April und Juni wird problemlos und mit niedrigem Pflegeaufwand eine reiche Ernte eingefahren. Als unmittelbare Nachbarn nicht leiden kann die Rote Beete die Kartoffeln, Spinat, Mangold oder Zuckerrüben. Dafür eigenen sich Hülsenfrüche in einer Mischkultur außergewöhnlich gut, um Freundschaften zu schließen.

 

Durch die lange Lagerbarkeit erlebt dieses Gemüse geradewegs eine Renaissance. Geerntet vor dem ersten Frost, dunkel, kühl und feucht gelagert im Erdkeller in Sand oder eben im Tiefkühlschrank, hält die Wurzel bis zur nächsten Ernte. In Papier gewickelt im Gemüsefach des Kühlschrankes kann die Rote Rübe bis zu einem Monat gelagert werden.

 

rotes, heimisches Superfood

Vielseitig kann Randig in der Küche eingesetzt werden. Ob roh, gegart, gekocht, gebacken, eingelegt oder entsaftet. Als Salat, Suppe, Püree, Eintopf, Risotto, Ofengemüse oder Rohkost. Als ganze Knolle oder als Chips im Ofen gebacken. Die vitamin- und mineralstoffreichen Blätter können mitgegessen werden.

 

Rote Beete Saft bei hoher Belastung des Körpers, sei das beim Sport, in der Schwangerschaft und bei Krankheit wird von Fachleuten empfohlen. Der hohe Nitratgehalt verringert dabei den Sauerstoffbedarf der Muskeln und erweitert die Gefäße. Das Nitrat ist nicht giftig, auf biologische Wirtschaftsweise sollte allerdings geachtet werden.

 

 

#krautblog-Tipp

Rote Beete in Scheiben oder mundgerechte Stücke für den Salat schneiden und roh einfrieren.

Im Winter dann das Glas mit der noch gefrorenen Rote Beete in den Dampfgarer. Bei 100 Grad, 20 Minuten garen.

Apfelessig, Öl, Ursalz und groben Pfeffer drauf. Fertig ist der feine, noch lauwarme Salat!

 

 

Dieser Artikel ist im Magazin "luag - Unsere Land- und Forstwirtschaft. Wertvoll für´s Land." erschienen.

An alle Haushalte im Bundesland Vorarlberg. Auflage: 154.000.

 

Von mir.

Andrea Blum | Die Quertexterin

 

Foto von Monika Grabkowska auf Unsplash

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