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Italienischen Wurzeln: Zucchini

Zucchini, Zuccetti, Rondini, Patisson oder wie auch immer wir dieses Gemüse nennen mögen. Es ist auf jeden Fall ein Kürbisgewächs, das aus einer der ältesten Kulturpflanzen – dem Gartenkürbis (ital. Zucco), der ursprünglich aus Amerika stammt und Ende des 19ten Jahrhunderts in Italien gezüchtet wurde.

Die anspruchslose, einjährige Pflanze wird im April/Mai direkt ausgesät und kann bis Oktober geerntet werden. Zucchini, eine wärmeliebende, einhäusige Pflanze. Das heißt, dass sich die männlichen und weiblichen Blüten auf einer Pflanze befinden. Eben ähnlich dem Kürbis, aber mit deutlich weniger Ranken und kleineren, oft herzförmigen Blättern. Nachdem die Blütezeiten unterschiedlich sind, empfiehlt es sich mindestens zwei Zucchinipflanzen nebeneinander zu setzen oder selbst mit dem Pinsel Hand anzulegen, um einen Ertrag zu sichern.

Die Früchte sind unterschiedlich in der Form von länglich bis rund und in der Farbe von weiß, gelb, cremegrün, dunkelgrün oder gestreift. Junge und im Prinzip unreife Zucchini sind zarter als ältere, größere Exemplar und können mit Schale verspeist werden. Kühl und dunkel gelagert, halten die Zucchini rund zwei Wochen. Für die Zubereitung von Suppen und Gemüse, lassen sich Zucchini geschnitten im Tiefkühlfach lagern. Zur Lagerung und Verzehr im Winter können großgewachsene Zucchini mit harter Schale verwendet werden. So wie der Kürbis wird das Gemüse dann geschält und ohne Kerne geschmort oder gekocht in der Küche für Suppen, Gemüsebeilagen und Ofengemüse verwendet werden.

Die neutral schmeckenden Zuccetti können roh, gekocht, gebraten oder gegrillt verspeist verspeist werden. Halbiert mit gemischtem Faschiertem von Schwein und Rind oder gar mal einem Faschiertem vom Wels gefüllt im Ofen gegart, in Scheiben geschnitten mit oder ohne Panier gebraten, gerieben im feinen Zucchini-Kuchen gebacken oder mit einem Spiralschneider als Nudeln (Zoodles) verwendet. Der Phantasie sind dabei beim Kochen keine Grenzen gesetzt. Auszuprobieren lohnt sich, z. B. mal eine Zucchini-Marmelade oder ein Zucchini-Eis? Ebenso wie die Blüten genießbar sind: Einfach direkt aus der Hand in den Mund, in Streifen geschnitten im Salat, frittiert oder gar mit Füllung gebacken. Um den Ertrag nicht zu schmälern am besten die männlichen Blüten, also die mit den langen, dünnen Stängeln, dafür verwenden. Gesund und vitaminreich dieses Gemüse mit viel Wasser und wenig Kalorien. Leicht verdaubar und entschlackend.

Bei den Direkt Regional Produzenten erhältst du ab sofort wieder frische Zucchini vom Feld oder aber auch Zucchini-Fruchtaufstrich, eingelegte Curry-Zucchini oder sogar Zucchini-Seife.

Tipp

Für die Gemüsenudeln – Zoodles – stellst du mit einem Sparschäler oder Spiralschneider diese Gemüsefäden in Spaghettilänge her und kochst diese kurz in deiner Lieblingssauce mit. Fertig ist die etwas andere Version eines Nudelgerichtes, wenn man so will. Zudem lassen sich auch andere Gemüse mit ähnlicher Konsistenz im Rohzustand zu Gemüsenudeln verarbeiten, wie z. B. Karotten, Rote Beete, Kürbis, Kohlrabi, Süßkartoffeln oder der Strunk von Brokkoli und Blumenkohl.

 

Dieser Artikel ist für die App Direkt Regional  (www.direkt-regional-com) entstanden. Die App, die Produzenten und Konsumenten miteinander verbindet.
Ich freue mich sehr, dass ich mit meinem Büro für nachhaltige Kommunikation (www.nachhaltige-kommunikation.at) so wunderbare Kunden habe.


Foto: Robert Jones via Pixabay

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